Galerie unserer Projekte
Vergangene Projekte
2016 - 2015 - 2014 - 2013 - 2012
2016
Durchführung des Modlus "Ökologischer Fußabdruck" an einer Frankfurter Schule & Evaluation
2015
Der "Ökologische Fußabdruck" beim Eine Erde Camp des BUNDjugend
Startschuss für das Modul „Ökologischer Fußabdruck“
Kooperation mit dem Eine Erde Camp der BUNDjugend
Unser Modul zum ökologischen Fußabdruck lässt sich auch bei Jugendcamps prima integrieren! Das Thema passte optimal zum Eine Erde Camp des BUNDjugend, das in dieses Jahr unter dem Motto „Macht Konsum glücklich“ veranstaltet wurde.
In angenehmer Atmosphäre und mit interessierten Teilnehmern hielten wir am 30. August 2015 beim Eine Erde Camp des BUNDjugend in Wiesbaden einen Tagesworkshop.
Mit unterschiedlichem Vorwissen bestückt, gelang es uns einfach, für jeden Teilnehmer einen Anknüpfungspunkt an das eigene Leben und den Alltag zu finden. Nachdem wir mit interaktiven Materialien skizziert hatten, welche Problem durch den Ressourcenverbrauch auf der Erde entstehen, sammelten wir zusammen viele Ideen, wie man den ökologischen Fußabdruck schon mit kleinen Dingen verringern kann. Die Teilnehmer diskutierten gern darüber, welche Strategien sie dazu bereits in ihr Leben integriert haben und welche sie gern noch ausprobieren wollen. Ein tolles Modul und ein prima Workshop mit engagierten Leuten. Da kommt Freude auf!
(siehe auch 2012)
2014
Weiterentwicklung von Lehrmaterialien zum Thema "ökologischer Fußabdruck" für Bildungsveranstaltungen.
2013
Workshop „Spiele und interkulturelle Aktivitäten in der Jugendarbeit“
Nach einer kurzen, aber sehr herzlichen Begrüßung ging es schon gleich mit den ersten Spielen los! Wir durften noch nicht zu viel voneinander erfahren, denn das sollte Teil der Spiele werden. Denn auch in der Arbeit mit Jugendlichen wollen wir keinen öden Sitzkreis, in dem jeder von sich selbst erzählt, sondern interaktive, witzige und neue Spiele, in denen wir etwas über den Anderen lernen.
Nach einem kurzen Spiel zum Namenlernen sollten wir unser Gegenüber nur anhand dem ersten Eindruck und der Äußerlichkeiten einschätzen: Beruf, Lieblingssportart, Haustier, Religion? – was für ein fieser Trick! :) Und natürlich tappten viele hinein. Oft schätzt man Menschen anhand von Äußerlichkeiten ein. So konnten wir herausfinden, ob in uns Vorurteile schlummern oder wir unvoreingenommen anderen Menschen gegenübertreten. Die Auflösung war ein Heidenspaß!
Es ging weiter mit „Creature Communication“ – Kreaturen Kommunikation. Ein witziges kulturelles Spiel, in dem man lernt, mit den verschiedensten kulturellen Unterschieden zurecht zu kommen und auf einander zuzugehen und trotz Differenzen ein Miteinander zu erleben.
Sehr offene Gespräche und ein vielseitiges Spiel zum intensiven Kennenlernen sowie zur Gruppenfindung folgte. Dadurch konnten wir uns an diesem Tag nicht nur besser kennenlernen sondern lernten ein tolles Werkzeug in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen kennen.
Zum Abschluss an diesem Nachmittag zeigten uns die Referentinnen ein Gruppenspiel. Perfekt zur Teamfindung und nach ein paar Durchläufen agierten wir perfekt, um die Aufgabe zu lösen, die uns gestellt wurde.
Am Abend hatten wir noch viel Spaß und haben gemeinsam gegrillt – schön dass das Wetter wider Erwarten so gut mitgespielt hatte :)
Wir konnten uns noch viel austauschen und die erlebten Eindrücke vertiefen und diskutieren. Ein gelungener Workshop mit vielen neuen Ideen und Kniffen, die wir in der Arbeit mit Jugendlichen einsetzen können!
Erster Deutscher Entwicklungstag 2013 in Marburg
"Gemeinsam für Afrika", das war das Thema des ersten deutschen Entwicklungstages 2013 in Marburg, an dem wir teilnehmen konnten.
Dort konnten wir viele Interessierte Menschen über unseren neuen, jungen Verein informieren und mit anderen Organisationen in Kontakt treten.
2012
Theater trifft Umwelt – Zukunft 2030
Zitate der Teilnehmer und Teilnehmerinnen:
"Das Wasserball-Spiel und die Theaterübung mit der Maus haben mir sehr gefallen."
"Ich fand' die Spiele und die Theateraufführung toll!"
"Wir haben versucht, die Welt zu verbessern."
Im Rahmen des Theaterworkshops von Global LINK e.V. vom 15. bis 17.10.2012 in Frankfurt, konnten einige Bereiche des Themas Nachhaltigkeit mit verschiedenen Spielen und szenischen Übungen bearbeitet werden. Unter der Leitung des Theaterpädagogen Lars Paschold konnten Szenen, die von den Teilnehmern begeistert gespielt wurden, oftmals mit dem Eine-Welt-Gedanken verknüpft werden. So wurden beispielsweise Familien aus unterschiedlichen Ländern dargestellt, die aus ihrem Leben, von ihren Besitztümern und den Lebensbedingungen berichten. Damit wurde das Nord-Süd-Verhältnis sehr bewusst auf eine persönliche Ebene gehoben und besprochen. Die Gespräche mit den Jugendlichen, die das szenische Spiel umrahmten, waren sehr interessant und dienten der Vertiefung der Thematik. Auch zum ökologischen Fußabdruck fanden Lernspiele statt. Auszüge aus diesem Themengebiet wurden mit den Teilnehmern eingehend diskutiert und ebenfalls in der Aufführung szenisch dargestellt. Somit war unser Projekt auch ein Beitrag zur UN-Dekade für Nachhaltige Entwicklung.
In den Mittagspausen wurde gemeinsam mit den Jugendlichen gekocht und auch hier auf die Lebensmittel aufmerksam gemacht (saisonal, regional) und Produkte mit dem Fair Trade Label näher erklärt.
Durch das Engagement der Kinder, die sich einen Theaterworkshop ohne Aufführung nicht vorstellen konnten, erreichten wir es nach zweieinhalb Tagen, für die Eltern und Freunde der Teilnehmer als Abschluss der Veranstaltung eine kleine Aufführung zu präsentieren. Darin kamen Ausschnitte aus den einzelnen vorher erarbeiteten Szenen vor, die mit Improvisationselementen eingeübt und als das Stück „Die Zeitreise“ vorgeführt wurden.
Die Jugendlichen und Eltern gaben uns am Ende der Veranstaltung ein sehr positives Feedback und motivierten uns als Global LINK e.V. dazu, ein ähnliches Projekt im nächsten Jahr erneut durchzuführen.
Ökologischer Fußabdruck
Die siebte Klasse der Liebigschule, begleitet duch die beiden Lehrerinnen Frau Ottmann und Frau Böcher, hatte einen ersten Kontakt mit der FH-Frankfurt. Der Projektverantwortliche der FH, Marc-Oliver Maier, gab den Schülerinnen und Schülern einen kurzen Überblick über das Angebot der FH. Als Einstieg in die Thematik wurde zusammen mit den Lehrerinnen und den Vereinsmitgliedern des Vereins global LINK e.V. auf einer Weltkarte verschiedene Katastrophen weltweit zusammengetragen (Missernten, Überflutungen, Stürme), die aufgrund der Klimaerwärmung vermehrt auftreten. Auf der Karte konnte man sehen, dass diese Ereignisse alle betreffen, also auch die Teilnehmer des Workshops. Danach wurde das „Weltspiel“ durchgeführt, bei dem die Schülerinnen und Schüler durch den problemorientierten Ansatz bemerkten, dass weltweit eine Nord-Süd- Ungleichheit besteht in Bezug auf
1) Verteilung der Anzahl der Menschen auf den Kontinenten
2) Verteilung des Welteinkommens
3) Ressourcenverbrauch
Es wurde nach Lösungen gesucht, wie Ungerechtigkeiten ausgeglichen werden könnten.
Nach der Problematisierungsphase, in der die Schülerinnen und Schüler die Nord-Süd-Problematik vertieft hatten, wurde die Ausstellung von „Brot für die Welt“ besucht, bei der die Schüler ihren eigenen „ökologischen Fußabdruck“ ermitteln konnten. Die Fragen wurden von den Lehrerinnen vorbereitet, indem die Schüler als Hausaufgabe zusammen mit ihren Eltern einen Fragenkatalog ausfüllen mussten, der sich mit den Fragen in der Ausstellung deckte, damit die Schüler problemlos die Ausstellung bestreiten konnten. Jeder Schüler für sich sah an verschiedenen Themen wie Ernährung, Mobilität, Konsum und Wohnen, wie sorgsam oder verschwenderisch er selbst mit den Gütern der Erde umgeht. Nach Ermittlung der ökologischen Fußabdrücke für die Schüler wurde die Klasse erneut zusammengerufen und die Ergebnisse wurden diskutiert.
Hier wurde ebenfalls der Wert des Fußabdrucks von Deutschland anderen Ländern gegenübergestellt und diskutiert.
Um eine ökologisch Einstellung bei den Jugendlichen in verschiedenen Lebensbereichen zu fördern, sollten die Schüler in Kleingruppenarbeiten Listen erstellen, die ihr eigenes Handeln im täglichen Leben betreffen und zu einem besseren ökologischen Verhalten führen (elektronische Geräte ausschalten/ nicht auf standby, Temperatur in Räumen drosseln, Recyclingpapier verwenden etc.). Die Listen sollten die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause nehmen und mit ihren Eltern besprechen.
Die Kombination des außerschulischen Lernortes, des Rahmenprogramms und der Ausstellung zum „ökologischen Fußabdruck“ erwies sich als sehr positiv. Die Kooperation der beteiligten Institutionen funktionierte sehr gut, eine gemeinsame Vorbereitung fand statt und erwies sich als problemlos. Insgesamt empfanden wir das Programm und den Rahmen des Projekttag als wiederholenswert.






